Buchrezension: “Miss Hollywood – Mary Pickford und das Jahr der Liebe” von Emily Walton

Disclaimer: Ich habe „Miss Hollywood – Mary Pickford und das Jahr der Liebe“ von Emily Walton in Tausch gegen eine ehrliche Rezension von Bloggerportal und Heyne Verlag bekommen. Die Rezension spiegelt meine ehrliche Meinung wider.

Bild © Blattzirkus

Buchinformationen

  • Titel: Miss Hollywood – Mary Pickford und das Jahr der Liebe
  • Autorin: Emily Walton
  • Genre: Romanze, Historie, Fiktion
  • Art: Taschenbuch
  • Seiten: 539

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Inhalt

Es ist das Jahr 1916 und die Blütezeit des Stummfilmes in den USA. Mary Pickford ist die bekannteste und beliebteste Stummfilmschauspielerin der Nation. Gefangen in einer unglücklichen Ehe, verliebt sie sich in Schauspieler Douglas Fairbanks, welcher jedoch ebenfalls unglücklich verheiratet ist. Die Öffentlichkeit darf jedoch nichts von der Affäre erfahren, da es Marys’ Karriere zerstören könnte, welche sie sich mühsam aufgebaut hatte.

Über die Autorin Emily Walton

Emily Walton wurde 1984 in Oxford, England geboren. Sie hat in Wien Journalismus und Germanistik studiert und arbeitet als freie Journalistin und Autorin. 2016 erschien ihr Debüt, die Romanbiografie „Der Sommer, in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte“. Sie wurde mit diversen Stipendien und Preisen ausgezeichnet. Besonders haben es ihr Geschichten beeindruckender Frauen wie Mary Pickford angetan, die leider zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind. Emily Walton will sie mit ihren Büchern wieder lebendig machen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Wien.

Quelle: Walton, Emily. (2021). Miss Hollywood – Mary Pickford und das Jahr der Liebe. Klappentext.

Meine Meinung zu „Miss Hollywood – Mary Pickford und das Jahr der Liebe“

Ich wusste ehrlicherweise nicht, dass es sich bei Mary Pickford um eine reale Person gehandelt hatte, bis zu dem Zeitpunkt, als Charlie Chaplins’ Name gefallen war. Dann musste ich erst einmal googeln und mir verweigern, mir gleich die gesamte Wikipediaseite über Mary Pickford durchzulesen, denn das wäre dann ein ziemlich großer Spoiler gewesen.

Grundsätzlich habe ich mir das Buch geholt, da ich das Konzept einer Stummfilmschauspielerin in den 1910er Jahren interessant fand und das „verbotene Liebe“ Konzept im Klappentext recht dramatisch klang. Nun, irgendwie kam dieses Drama für mich im Text nicht ganz so rüber, wie ich es mir eigentlich vorgestellt hatte.

Zuerst hat für mich der Spannungsbogen komplett gefehlt. Das Buch habe ich schlussendlich nicht gelesen, weil ich es so spannend fand und daher wissen wollte, wie es mit der Handlung weitergeht, sondern weil mir die Charaktere sympathisch waren, welche leider dann doch recht flach ausgefallen sind. Ich weiß nicht ob es damit zu tun hat, dass es sich bei den Charakteren um Personen gehandelt hatte, die im echten Leben existiert hatten, aber ich konnte mit ihnen nie so richtig mitfühlen. Ich hatte einfach das Gefühl, dass die Protagonisten Mary und Douglas oberflächlich waren.

Mary wirkte recht kindlich und andauend besorgt um ihren Ruf und Beruf, während Douglas über recht wenig nachgedacht hat und wie ein Muskelpaket auf zwei Beinen gewirkt hat, welches in regelmäßigen Abständen Stunts machen musste, um sich als Douglas Fairbanks zu identifizieren. Oh und Hauptsache es wurde immer betont, dass sich die beiden so abgöttisch liebten, aber mir die Herleitung dieser dramatischen Liebe nicht gut genug war um auch zu merken, wie diese überhaupt zu begründen war.

Nebencharaktere wie Charlie Chaplin oder Marys‘ Freundin Frances schienen auch nur oberflächlich als die klassischen besten Freunde eingesetzt werden zu sein. Die hatten ihre zugeschriebenen Rollen bekommen, die sie spielen mussten und fertig.

Das Buch habe ich immer hin und wieder im Urlaub gelesen, dafür war es eigentlich recht gut geeignet. Ich musste mich auch nicht wirklich dazu zwingen, es lesen zu wollen, was auch ein gutes Zeichen war, denn Bücher zu denen man sich zwingen muss, sind anstrengend. Aufregend zu lesen war es jedoch nicht.

Fazit

Ich gebe „Miss Hollywood – Mary Pickford und das Jahr der Liebe“ von Emily Walton 3 von 5 Sternen, da ich einfach größere Erwartungen an das Buch hatte. Es spielt immerhin in Hollywood zu einem Zeitalter, wo man den Old Hollywood Flair spüren hätte müssen, und das kam bei mir einfach nicht rüber. Die versprochene dramatische Liebesgeschichte fiel für mich auch flach, da sie recht monoton wirkte.

Empfehlen kann ich das Buch an Leser:innen, welche eine leichte Romanze zur Stummfilmzeit der Vereinigten Staaten lesen möchten. Es ist gut für Urlaube geeignet, da es kein zu ernstes Buch ist und man gut zurechtkommt, sollte man sich über die Zeit in welcher Mary Pickford, Douglas Fairbanks und Charlie Chaplin ihre Hochblüte hatten, nicht auskennen.

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