REVIEW

[DE/ENG] Review: Into the Water by Paula Hawkins

This review is readable in German and English. Please scroll down below for the English version.

Diese Rezension kann man in Deutsch und Englisch lesen. Bitte scrolle für die englische Version nach unten.


Hallihallo,
endlich bin ich wieder mit einer neuen Rezension am Start! Dieses Mal habe ich Into the Water von Paula Hawkins dabei, von der Autorin, welche mancher von Girl on the Train kennt. Eine Rezension dafür habe ich auch hier geschrieben.
Into the Water wurde mir freundlicherweise von Bloggerportal und Blanvalet im Tausch für eine ehrliche Rezension bereitgestellt.

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Buchinformationen

Titel: Into the Water – Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
Autorin: Paula Hawkins
Genre: Krimi, Thriller
Typ: eBook

Herausgekommen am: 24.Mai 2017
Herausgeber: Blanvalet

Handlung

Julia “Jules” kommt nach Beckford da ihre Schwester Nel tot aus dem Drowning Pool, einem Flussbecken, gezogen wurde. Der Drowning Pool ist in der Geschichte Beckfords’ lange verankert als der Ort, wo Frauen  auf mysteriöse Art und Weise ihren Tod finden. Nel hinterlässt dabei die 16-jährige Tochter Lena, welche glaubt, dass Nel Selbstmord begangen hat. Doch immer mehr Beweise tauchen auf, dass dies nicht ganz stimmen kann. Dabei wird ein älterer Fall, den der 16-jährigen Kathie, beste Freundin von Lena, wieder aufgedeckt, da sich die Vermutungen und Beweise mit Nels’ Fall zu vermischen beginnen und Jules vorsichtig sein muss, um nicht in die Fälle verstrickt zu werden.

Erste Einsicht

Die Kapitel werden anhand der Charakternamen und Daten getrennt, was eine zeitliche Übersicht gibt. Der Leser bekommt verschiedene Einsichten von der Geschichte und kann sich so eine eigene Meinung zu den Fällen bilden und über die Kriminalfälle miträtseln.

Cover

Mein Lieblingscover von Into the Water ist es nicht, da es im Gegensatz zur englischen Version von Riverhead Books fast langweilig wirkt. Andererseits verstehe ich, dass das englische Cover auch um einen Deut brutaler ist. Wie auch immer, beide Cover teasern den Inhalt gut an, denn der ist alles andere als kunterbunt und nett.

Meine Meinung

Schreibstil
Da ich Girl on the Train in Englisch gelesen habe, kann ich jetzt nicht sagen, ob es eher an Paula Hawkins’ Schreibstil oder an der Übersetzung liegt, dass ich anfangs gestört vom Schreibstil war. Denn mit Girl on the Train hatte ich kein Problem. Jedoch kann mein Problem mit dem Schreibstil auch daran liegen, da es sich jetzt um eine andere Art Erzählform handelt. Ich fand nämlich, dass sich das Ganze anfangs etwas seltsam las.

Bitte, jetzt hast du wieder meine volle Aufmerksamkeit. Nur werde ich das Gefühl nicht los, dass mir ein paar entscheidende Details entgangen sind. Als sie kamen und es mir erzählten, war ich wütend. Im ersten Moment erleichtert, denn sobald zwei Polizisten vor der Tür stehen, während du gerade auf dem Weg zur Arbeit bist und nur noch deine Fahrkarte suchst, bevor du aus dem Haus stürmst, befürchtest du erst mal das Schlimmste.

– “Jules”, Paula Hawkins, Into the Water, 2017

Teilweise kam es mir, egal bei welchem Charakter, einfach wirr vor. Die Sätze waren teilweise auch sehr lang geschrieben. Kann sein, dass alle Charaktere einfach die ganze Zeit durch den Wind waren – oder es sich für mich einfach komisch gelesen hat.

Die Charaktere
Wie auch immer, Into the Water bricht nicht wirklich aus dem Girl on the Train Schema aus. Jules, mit welcher die ganze Geschichte angefangen wird, ist ein unglaubwürdiger Charakter. Man weiß nicht wirklich, was man ihr glauben kann und man merkt als Leser, dass es ihr auch gar nicht gut geht. Ich bin auch der Meinung, dass ohne Jules die Geschichte genauso gut funktioniert hätte, denn rückblickend frage ich mich, was sie eigentlich dazu beigetragen hat.

Lena auf der anderen Seite hingegen ist nach und nach mit nützlicher Information gekommen, auch wenn sie teilweise Handlungen durchgezogen hat, bei denen ich mich fragen musste, wieso. Es war meiner Meinung in keiner Hinsicht logisch und hätte andererseits etwas Action in die sehr stetige Geschichte gebracht.

Dann gab es noch einige viele Charaktere, deren Einsichten auf die Fälle wir miterleben durften, manche mehr oder weniger spannend und beitragend. Teilweise mit kleinen Hinweisen gespickt, die aber nicht sehr unauffällig präsentiert wurden.

Das Ende
Diese Charaktere haben auch für mich beigetragen, dass das Ende so unzufriedenstellend gewirkt hat. Als hätten sie noch alle etwas zu sagen und zu verbergen. Macht jetzt vielleicht nicht sehr viel Sinn, fällt aber beim lesen doch auf. Dadurch, dass es keinen wirklich deutbaren Aufbau gibt, war es auch fast enttäuschend, dass es doch abrupt aufgehört hat.

Dinge, die ich an Into the Water mochte
Das, war ich bei Girl on the Train mochte und bei Into the Water genauso mag, ist der Flair welcher sich in den Geschichten abspielt. Beide Geschichten waren immer in England sesshaft und hatten etwas heimeliges an sich. Das wäre ein Teil des Flairs, denn der andere Teil setzt sich mehr mit der Handlung auseinander, des etwas düsteren und morbiden. Es fällt auf, dass Beckford nicht unbedingt der idyllischste Ort ist und dass etwas unruhiges vor sich geht.

So sehr die Handlung auch etwas vor sich hinplätschert, hatte es doch etwas angenehmes, Into the Water zu lesen. Immerhin wollte ich doch wissen, wie sich die Geschichte entwickelt und wo die Wahrheit wirklich steckte. Und ob die Charaktere sich weiterentwickeln und Frieden finden würden. Unspannend ist es also nicht, nur muss man sich darauf etwas einstellen, dass es kein sehr rasanter Roman ist, bei dem um jede Ecke ein neuer Handlungswechsel lauert.

Fazit

Ich gebe Into the Water von Paula Hawkins 3 von 5 Sternen, da es ein sehr unterhaltsamer Roman war, mir aber eine gewisse Spannung gefehlt hat.

xo Annina

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Hi guys,

finally I’m here with a new review! This time I have brought Into the Water by Paula Hawkins, the author who some of you might know from Girl on the Train. I’ve written a review for Girl on the Train here, for those who haven’t read it yet are a bit curious.
Into the Water was friendly provided by Bloggerportal and Blanvalet in swap for an honest review.

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Book Information

Title: Into the Water
Author: Paula Hawkins
Genre: Crime, Thriller
Type: eBook

Published in: May 24th 2017
Publisher: Blanvalet

Plot

Julia “Jules” arrives in Beckford since her sister Nel got pulled out dead of the Drowning Pool, a riverbank. The Drowning Pool has been part of Beckford for a very long time as the place where woman are found dead for mysterious reasons. With Nel being dead, she leaves behind her 16 year old daughter Lena who believes that Nel has killed herself. But more and more evidence appears that makes Jules consider other options than suicide. Therefore, Nel’s case opens up the older case of the death of 16 year old Kathie, best friend of Lena, who also was found dead in the Drowning Pool months ago. Her case starts to mix up with Nel’s case and Jules believes that she has to start being very careful around Beckford to not get involved into something dangerous.

First browsing

The chapters are separated by character point of views and dates (such as 15th February 2015 f.e. or just December) to give a timeline overview. The reader therefore archives different insights of the story and is able to form an own opinion for the cases and is able to riddle about them.

Cover

This cover from Blanvalet isn’t my favorite one of Into the Water, since it’s rather boring in comparison to the english version of Riverhead Books. Yet it is the most common around the cover versions and it makes sense that this one is the overall chosen one. The Riverhead Books one looks more brutal (yet more colorful and prettier, which might be a bit macabre – but colorful!!) so I guess that’s why the blue one is the better one. However, both cover version teaser the plot subtly, so I’m fine with either.

My opinion

Writing style
Since I have read Girl on the Train in English and not in German, I can’t compare if it’s Paula Hawkin’s writing style or the translation that disturbed my reading experience a bit at the beginning of the book. I remember that I had no problem with Girl on the Train to start reading it and be in the book, on the other hand with Into the Water, it’s a bit of a different narrative form. The problem I had mostly was, that the story was told a bit weirdly.

Please, now you have my full attention again. Only I won’t get rid of the feeling that a few crucial details have escaped me. When they came and told me, I was angry. In the first moment relieved, because as soon as two policemen stand at the door, while you are on your way to work and only look for your ticket before you run out of the house, you at first fear the worst.

– “Jules”, Paula Hawkins, Into the Water, 2017 (rough translation from German to English)

Sometimes I felt like, no matter at which character point of view, that it was a bit confusingly told. The sentences were a little bit too long sometimes, maybe that’s the reason why it felt a little bit off to me. On the other hand, maybe all the characters have been coming unglued.

The Characters
However, Into the Water doesn’t really break from the Girl on the Train scheme. Jules, the person the whole story starts with, is an unreliable character. You never know when you’re able to believe her and as a reader you feel that she is not feeling well the whole time through. In my opinion the story would work as well without Jules, because when looking back I asked myself what she has done to complete the story.

Lena on the other hand was very helpful, arriving with new information here and there. Although she sometimes acted out it ways that were so unlikely her, that made me ask why. For me it wasn’t really her character at all – acting her own way would have brought more action into the rather flat storyline.

Then there have been some characters of whose the reader gets insights of the story. Those insights were depending on the character more or less helpful. Partly spiked with hints that weren’t necessarily unobtrusive.

The End
These characters have been part of me not liking the ending. As if they had something left to say and were being cut because of no more time for them to say anything. Or rather because they were hiding something. Doesn’t make much sense for someone who hasn’t read the book yet, but if you’re going to read it, it will make sense. Since there hasn’t been a strong increase it almost was disappointing to have an abrupt ending.

Things I liked about Into the Water
The thing I liked about Into the Water as well as about Girl on the Train, was the flair being captured of the surroundings of the situated location. Both stories were played out in England, which made if feel a bit more cozy. For one it has been the flair, but the other part of the flair-ishness is more depended on the story itself. Which is rather dark and morbid. You’ll notice that Beckford isn’t necessarily an idyllic place and that something unsetteling is happening there.

As much as the plot is dragging, it had something relaxing effect to read Into the Water. Anyway I wanted to know how the story would evolve and where the truth really stood. And if the characters evolved as well and find peace in the end. So to say, it wasn’t totally not exciting, yet you have to prepare yourself for something that isn’t a swift novel in which every chapter is hidden a plot twist.

Conclusion

I give Into the Water by Paula Hawkins 3 out of 5 stars since it has been an entertaining novel, yet a certain amount of excitement was missing for me to like it more.

xo Annina

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2 thoughts on “[DE/ENG] Review: Into the Water by Paula Hawkins

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