REVIEW

[DE/ENG] Review: The Cuckoo’s Calling by Robert Galbraith / J.K.Rowling

This review is readable in German and English. Please scroll down below for the English version.

Diese Rezension kann man in Deutsch und Englisch lesen. Bitte scrolle für die englische Version nach unten.


 

Hallihallo,

wieder habe ich eine Rezension im Gepäck – Der Ruf des Kuckucks von Robert Galbraith aka niemand geringeres als J.K.Rowling. Da ich noch nie andere Bücher von ihr außer – natürlich – die Harry Potter Saga gelesen habe, hat es mich also besonders gefreut, dass ich Der Ruf des Kuckucks lesen konnte. Dieses Buch wurde mit freundlicherweise im Tausch für eine ehrliche Rezension von Bloggerportal und Blanvalet zur Verfügung gestellt.

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Buchinformationen

Titel: Der Ruf des Kuckucks
Autor: Robert Galbraith
Genre: Krimi
Art: eBook
Preis: €8,99[D]; CHF 11,00

Verlag: Blanvalet
Veröffentlicht am: 30. November 2013

Handlung
Cormoran Strike, Privatdetektiv, wird vom Anwalt John Bristow angeheuert, den Mord an seiner jüngeren Schwester und Model Lula Landry zu beweisen. Diese stürzte tötlich vom Balkon ihrer Wohnung, was für viele Familienmitglieder und Freunde Lulas’ nach Selbstmord aussah. Doch John Bristow ist fest davon überzeugt, dass es Mord war. Desto tiefer Cormoran in die Ermittlungen taucht, desto eher wird dem Privatdetektiv klar, dass die Polizei vielleicht doch nicht so eine glänzende Arbeit abgeliefert hat, wie es vielleicht die Presse überschwänglich berichtet hatte. Wem darf Cormoran schlussendlich noch vertrauen?

Cover
Das Cover verrät nicht viel von der Handlung, scheint aber eine gewisse düstere Atmosphäre erschaffen zu wollen. Ein typisches Krimi-Cover, von dessen Genre ich mir aber einfallsreichere Cover wünschen würde, um mehr optische Vielfalt zu haben. Die vermutete Düsternis und Ernsthaftigkeit spiegelt sich aber nicht so ganz in der Geschichte wieder. Mehr dazu aber später.

Meine Meinung
Wie schon oben erwähnt, habe ich mich sehr auf Der Ruf des Kuckucks gefreut, war aber etwas skeptisch der Tatsache gegenüber, da ich nicht der allergrößte Krimi-Fan bin. Liegt womöglich am Cover, denn gute und schlechte Krimis lassen sich nicht vom Cover unterscheiden und hinterlassen eine Ungewissheit, in was man sich nun zu stürzen wagt (The Stranger von Harlan Coban hat mich zum Beispiel umgestimmt, dass Krimis sehr spannend und alles andere als langweilig sein können). Krimis scheinen immer eine ähnliche Struktur zu haben, die entweder langwierig und langweilig geschrieben sein können oder so, dass man mitfiebert und miträtselt.

Im folgenden Abschnitt werde ich Punkte aufzählen und Merkmale von Der Ruf des Kuckucks beschreiben, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind.

Punkt Eins, die Charaktere. Cormoran Strike sowohl seine Sekretärin Robin waren mir sympathisch und sie hatten Witz. Jedoch hat es zu viel mehr Beschreibung auch nicht mehr gebracht, wie ich im späteren Nachdenkverfahren mit dem Buch festgestellt habe. Über Cormoran hat man einiges an Hintergrundinformation erfahren. Über Robin auch etwas, jedoch fühlte sie sich wie ein lästiger Sidekick von Strike an, die schlechter behandelt wurde als sie eigentlich wert war. Keine der vorkommenden Charaktere hatte so richtigen Tiefgang, es fühlte sich alles sehr oberflächig an, vor allem da es sich immer wieder um dieselben Probleme der Charaktere drehte und nicht viel gegen erwähnte Probleme gehandelt wurden. Vielleicht werden diese Charaktere noch in den folgenden Büchern ausgereift und besser beschrieben, aber selbst das konnte J.K.Rowling im ersten Harry Potter Buch schon besser. Ja, ich stelle Vergleiche von zwei verschiedenen Genres an, weil es Elemente sind, die übergreifend funktionieren sollten.

Punkt 2, ich mag nach wie vor J.K.Rowlings Schreibstil. Bevor ich diese Rezension geschrieben habe, las ich ein paar andere Beurteilungen durch, um zu verstehen, wie es anderen Lesern so ergangen war und ob ich andere Sichtweisen hatte als sie. Wie immer gehen die Geschmäcker überall auseinander. Jedoch kann ich mit Sicherheit sagen, dass es bei den Leuten sehr darauf ankommt, wie ein Krimi geschrieben ist. Manche haben ernstere Krimis lieber, andere mögen es, wenn sie lockerer sind. Ich bin dann doch eher eine Person, dessen Krimis etwas aufgelockerter sein dürfen, aber deswegen nicht an Ernsthaftigkeit verlieren dürfen.

Was mir aber nach und nach doch etwas negativ aufgefallen ist, waren die Dialoge. Punkt 3. Es gab einen Haufen Dialoge, es musste ja viel mit Verdächtigen und Zeugen gesprochen werden, klar. Aber der Raum, des zwischen diesen Dialogen gefüllt wurde, war fast unnütz. Das Wichtigste spielte sich meistens im Gesprochenen ab und dort nicht einmal alles, denn mir war es kaum nachvollziehbar, wie der Privatdetektiv nun auf bestimmte Schlüsse gegen Ende gekommen ist.

Wenn ich etwas bei Krimis mag, dann ist es bei Fällen miträtseln zu können. Wenn aber beim Ermittelnden solche Gedankensprünge auftauchen und dieser plötzlich von irgendwoher seine Vermutungen schließt, dann wird es etwas nervig und man fühlt sich ein wenig betrogen. Denn anscheinend erhielt man nicht den gleichen Informationsgehalt, deswegen geblendet wurde und nicht wirklich eigene Schlüsse ziehen konnte. Oder ging es nur mir so?

Punkt 4, war die Geschichte um Lula Landry doch etwas lasch. Spannend wurde sie eigentlich nur, weil man selbst erraten wollte, wer nun der Mörder sei und ob es überhaupt einen Mörder gab. Durch den lockeren Schreibstil fällt es einem nicht so wirklich auf, zumindest mir nicht, aber dennoch begann es dem Ende entgegen doch zu nerven. Die Befragungen wirkten etwas seicht, man blieb halb im Dunkeln fragte sich, wann es endlich konkrete Hinweise geben würde.

Fazit

Wieso habe ich also beschlossen, dem Buch Der Ruf des Kuckucks von Robert Galbraith 4 von 5 Sternen zu geben? Nun ich habe obwohl ich doch etwas hergezogen bin, doch sehr viel Spaß während dem lesen. Die negativen Sachen sind mir erst im Nachhinein eingefallen und haben nur einen etwas bitteren Nachgeschmack, was aber das Lesevergnügen nicht mindern sollte.

xo Annina

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|Die Bilder sind Eigentum von Blattzirkus|


Hi guys,
here I am with a new review, The Cuckoo’s Calling by Robert Galbraith aka no one else than J.K.Rowling. Since I have never read any other books from her except – of course – the Harry Potter saga, I was particularly pleased that I could read The Cuckoo’s Calling. This book was provided kindly by Bloggerportal and Blanvalet in exchange for an honest review.

TheCuckoosCalling_Bild

Book Information

Title: The Cuckoo’s Calling
Author: Robert Galbraith
Genre: Crime, Fiction
Type: eBook
Price: €8,99[D]; CHF 11,00

Publisher: Blanvalet
Published in: November 30th 2013

Plot
Cormoran Strike, private investigator, is hired by lawyer John Bristow to prove the murder of his younger sister and model Lula Landry. She fell from the balcony of her apartment, which for many family members and friends of Lula looked like suicide. But John Bristow is firmly convinced that it was murder. The deeper Cormoran dives into the investigations, the more it becomes clear to him that the police might not have delivered such a brilliant work, as perhaps the press had exuberantly reported. Who can Cormoran trust in the end?

Cover
The cover does not reveal much of the plot but it seems to want to create a certain gloomy atmosphere. A typical crime scene cover, of whose genre I would like to see more ingenious covers, in order to have more optical diversity. The presumed gloom and seriousness, however, is not quite reflected in the story. More about in my opinion section.

My Opinion
As I mentioned above, I was very much looking forward to The Cuckoo’s Calling, but was somewhat skeptical of the fact, because I am not the biggest crime mystery fan. The Stranger by Harlan Coban has shown me, for example, that crime thrills are very exciting and anything but dull). Crime books always seem to have a similar structure, which can be either lengthy and boring written or so that one is fevered and co-riddled. In the following section, I will list the points and describe the features of The Cuckoo’s Calling, which have been especially memorable.

First point, the characters. Cormoran Strike and his secretary Robin were sympathetic to me and they had humor. However, more description is not happening, as I have found in the later reflection proceedings with this book. With Cormoran you get some background information. With Robin too, but she felt like an annoying sidekick from Strike, who was treated worse than she was worth. None of the characters had such a real depth, it all felt very superficial, especially as they were always dealing with the same problems of the characters, and not many more problems were mentioned. Maybe these characters are still maturing in the following books and will be better described, but  J.K.Rowling has already done this better in the first Harry Potter book. Yes, I make comparisons of two different genres, because they are elements that should work across the board.

Second point, I still like J.K. Rowling’s writing style. Before I wrote this review, I read a few other reviews to understand how The Cuckoo’s Calling has affected other readers, and whether I had other visions than they did. As always, tastes are dispersed everywhere. However, I can safely say that it is very important for the people how a crime is written. Some prefer a more serious crime story, others like it when they are more relaxed. I am rather a person whose crime can be somewhat more relaxed, but can not lose their sincerity.

But what disturbed me the most, were the dialogues. Third point. There were a lot of dialogues, Strike had to talk a lot to suspects and witnesses, clearly. But the space filled between these dialogues was almost useless. The most important thing was mostly in the dialogue and not even then everything was revealed, because it was hardly comprehensible how the private investigator now came to certain conclusions towards the end.

If I like something in Crime, then it is being able to solve the case while reading along. If, however, such thought-jumps occur in the ascertaining and this suddenly closes the detective’s assumptions from somewhere, then it becomes somewhat annoying and one feels a little deceived. Apparently the reader did not get the same information content, which was why he or she felt blinded and could not really draw his or her own conclusions. Or was it just me?

Point 4, the story around Lula Landry was a bit limp. It was only exciting because I wanted to guess who the murderer was and whether there was any murderer at all. Because of the casual style, it did not really bother me at the beginning, but towards the end it got annoying. The interviews felt a little shallow, and I remained half in the dark wondering, whether there would finally be concrete hints.

Conclusion
So why did I decide to give the book The Cuckoo’s Calling by Robert Galbraith 4 out of 5 stars? Now that I have dragged it through the mud, I must admit that I still had loads of fun reading it. The negative details have occurred to me only afterwards, and have only left a bit of bitter aftertaste, which should not reduce the reading pleasure.

xo Annina

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|The pictures are property of Blattzirkus|

 

 

 

 

 

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