REVIEW

[DE/ENG] Review: The Stand by Stephen King

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Hallihallo,

und willkommen zu einer neuen Rezension von mir, netterweise bereitgestellt von Bloggerportal und Heyne. Da ich Stephen Kings Bücher liebe, konnte ich es mir nicht entgehen lassen, den 1712 Seiten schweren Laster namens The Stand – Das letzte Gefecht zu lesen. Viel Spaß beim lesen der Rezension!

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Buchinformationen

Titel: The Stand – Das letzte Gefecht
Autor: Stephen King
Seiten: 1712
Genre: Abenteuer, Thriller, Sci-Fi
Art: Taschenbuch
Preis: [DE] 17,99€ [AT] 18,99€

Verlag: Heyne
Erschienen: April 2016
Erstmals erschienen: 1978

Handlung

Ein tödlicher Virus entkommt aus dem Regierungslabor und verbreitet sich rasend schnell durch Amerika, um rund 95 Prozent der Bevölkerung auszulöschen. Die Überlebenden teilen sich in zwei Gruppen auf: die des bösen Randall Flagg, dem Teufel in Person, und die der liebevollen 108-jährigen Frau Abagail Freemantle, die auserwählte Hand Gottes. Abagail legt es der überlebenden Instanz ans Herz, so schnell wie möglich Randall zu vernichten, bevor dieser nach Boulder, der neu aufgebaute Stadt der Überlebenden, mit seinem Gefolge einmarschiert und das letzte Gute auf dieser Erde vernichtet. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, bei dem schon Anfang an klar ist, dass es nicht jeder überleben wird.

Cover

Ich bin ein Riesenfan der Heyne Bücher von Stephen King, da sie so schlicht gehalten sind und trotzdem mit den wenigen Akzenten punkten, die sie haben. Bis auf wenige Ausnahmen zieht sich die Gestaltung auch durch die ganzen Reihen, so macht das Sammeln nur noch mehr Spaß. Wie auch bei The Stand ist eine Schlüsselfigur auf dem Cover zu sehen, wie in diesem Fall der Rabe, der in dem Roman eine ganz besondere Stellung einnimmt.

Erstes Umblättern

Das erste Umblättern ist erstmals etwas schwerer, da es sich bei diesem Taschenbuch um einen 1712 Seiten schweren Klotz handelt. Da wurde die Handhabung erst nach Seite 300 halbwegs angenehm, da sich die Seitenverteilung halbwegs stabilisiert. Da es sich eben um ein Taschenbuch handelt, ist es noch eine wackelige Geschichte damit umzugehen. Leserillen haben sich aber bis zum Schluss nicht wiedergefunden. Dafür habe ich bemerkt, dass ca. kurz vor der Hälfte des Buches sich die Plastikbeschichtung des Umschlages beginnt abzulösen. Irgendwie logisch, wenn man ein Buch so lange liest und es in den Händen hält, aber für so ein dickes Buch hätte man sich etwas besseres überlegen können.

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Die Kapiteleinteilung ist schlicht mit “Kapitel 1, Kapitel 2, Kapitel 3,…” und so weiter nummeriert worden. The Stand wurde generell auch nochmals in Buch 1, Buch 2 und Buch 3 eingeteilt, was auch für den Geschichtenverlauf Sinn macht. Die Schriftgröße selbst finde ich angenehm gewählt worden und hat mich bei Stephen King Bücher noch nie gestört.

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Meine Meinung

Irgendwie dachte ich nicht, dass ich The Stand so schnell beenden würde, wie ich es nun getan habe. Innerhalb von einem Monat, einer Woche und einen Tag. Geniale Zahlen.

Wie dem auch sei, die Geschichte hier entwickelt sich sehr langsam und sehr genau. Es fühlt sich nicht so an, als würde sich Stephen King hetzen lassen und nimmt sich deshalb Zeit, sowohl die Seite des Guten als auch des Bösen zu erfassen. Ehrlich gesagt hatte er dabei mehr Wert auf die Seite des Guten als die des Bösen wert gelegt, aber die gute Seite hat mir sowieso besser gefallen. Hauptsächlich weil sie nicht von wirren, verrückten Widersachern gehandelt hat bei denen man andauernd hoffte, dass sie sich irgendwie gegenseitig erledigen würden. Auch fand ich die Sicht der “bösen” Charaktere etwas langweilig, da sie sich etwas zog. Böse habe ich auch deshalb unter Anführungszeichen gesetzt, da es in dem Buch nicht wirklich böse Charaktere außer dem Teufe selbst gibt. Alle anderen Menschen, die in The Stand als böse kategorisiert wurden, haben einen Grund, wieso sie so sind, wie sie eben sind. Wie viele Menschen sind schon grundlos von ihrer Geburt an böse?

Wie man schon sieht, lässt sich mit der Frage philosophisch viel anfangen und stellt die Basis für The Stand auf, wo doch quasi sehr streng von gut und böse unterschieden wird, man aber gegen Ende doch merkt, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt. Ebenso stellt sich in dieser Geschichte die Frage, wie man handeln würde, wenn so ein Virus ausbrechen und fast die ganze Menschheit vernichten würde.Wie baut man eine Welt, die komplett in sich zusammengebrochen ist, wieder auf? Wie wahrscheinlich ist es, dass sich jemals so ein Virus in unsere Welt verirren wird?

Ebenso kann gesagt werden, dass Stephen King es aufgrund dieser grundsätzlichen Fragen wieder einmal geschafft hat, Menschen mit Charakter und Motiven auf die Beine zu stellen, welche nicht an den Haaren herangezogen sind und unglaubwürdig wirken. Ein wichtiger Grund für mich, wieso ich weiterhin seine Bücher lese, da mir dieser Aspekt bei Stephen King sehr gut gefällt. Ein Schwachpunkt von ihm, zumindest fällt es mir auf, ist dass er nicht besonders gut Frauen beschreibt. Vielleicht hat er sich in seinen heutigen Büchern gebessert und da The Stand 1978 herauskam, kann man es ihm vielleicht noch verzeihen. Doch hier erstmals meine Standpunkte, wieso ich glaube, dass er eher schwache Frauencharaktere in The Stand hat:

  • Frannie Goldsmith, ein Hauptcharakter in dem Buch, ist nur dazu da, um sich über zwei Männer Sorgen zu machen.
  • Frannie Goldsmith hat nur Gedanken für ihr Baby und ihre häusliche Situation.
  • Die übrigen Frauencharaktere werden entweder vergewaltigt oder stehen an der Seite von Männern.
  • Die Männer in den Büchern erledigen die schweren Aufgaben und lassen die Frauen zuhause, damit ihnen nichts passiert.

Das fiel mir dann nach 1712 Seiten doch extrem auf und hat mich darüber grübeln lassen, ob es in den anderen Büchern von Stephen King (wie Shining, Friedhof der Kuscheltiere, Carrie, Puls, Love,…) auch so stark an den Tag getreten ist. Genauer fiel mir da nur Brennen muss Salem und Puls ein, bei dem Frauen keine wichtigen Rollen trugen. Bei den übrigen Büchern ist es mir entweder nicht nennenswert aufgefallen oder die Rolle der Frau war einprägsam (siehe Sie oder Love). Demnach kann ich behaupten, dass bei Stephen King Männer eine tragende Rolle spielen, in The Stand aber es ein Einzelfall war, dass mir die schwachen Frauencharaktere so extrem aufgefallen sind.

Stephen King spielte auch Andeutungen von seinen anderen Romanen ein, indem er von einem Shining berichtete (Hellseherische Fähigkeit aus The Shining) oder darüber, dass Frannie eventuell mal nach Main zurückziehen wolle, vielleicht nach Castle Rock. Eine fiktive Stadt aus Kings Romanen. Obwohl The Stand einer der ersten Bücher Stephen Kings war ist es doch erstaunlich zu sehen, wie er sich sein Netz der realen und doch fiktiven Welt zusammengesponnen hat, sich daran festhält und in vielen seiner Romane Verbindungen knüpft.

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Fazit

Schlussendlich kann gesagt sein, dass The Stand ein sehr nettes Buch zu lesen ist und jedem Stephen King Fan gefallen wird. Mich hat es zwar nach einer Zeit doch genervt, ein so langes Buch zu lesen, hauptsächlich weil meine Geduld nur eine gewisse Seitenzahl verträgt, sollte aber dennoch nicht die Qualität der Geschichte mindern.

Deshalb bekommt The Stand – Das letzte Gefecht von Stephen King von mir 5 von 5 Sternen.

xo Annina

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Hi guys,

and welcome to a new review from me, nicely provided by Bloggerportal and Heyne. As I love Stephen King’s books, I could not pass up the chance to read the 1712 page monster called The Stand. Have fun reading the review!

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Book Information

Title: The Stand
Author: Stephen King
Pages: 1712
Genre: Abenteuer, Thriller, Sci-Fi
Type: Paperback
Price: [DE] 17,99€ [AT] 18,99€

Publisher: Heyne
Published in: April 2016
First time published in: 1978

Plot

A deadly virus escapes from the government lab and spreads fast across America to wipe out about 95 percent of the population. The survivors are divided into two groups: the evil Randall Flagg, the devil in person, and the loving 108-year-old woman Abagail Freemantle, the chosen hand of God. Abagail encourages the surviving people to destroy Randall as quickly as possible, before he invades Boulder, the newly built city of the survivors, with his entourage and destroys the last good on this earth. A race begins with time when it is already clear that not everyone will survive.

Cover

I am a huge fan of the Heyne books by Stephen King, as they are so simple and still score with the few accents they have. Apart from a few exceptions, the design goes through the whole series, so collecting is only more fun. As with The Stand, a key figure is on the cover, as in this case the Raven, who occupies a very special position in the novel.

First Browsing

The first browsing is a bit harder for the first time since this paperback is about a 1712 page long. The handling was only getting better after page 300, as the page distribution stabilized halfway. Since it is just a paperback, it is still a wobbly story to deal with. However, reading furrows did not appear at all, which is a good thing for paperbacks. On the other hand, I have noticed that after reading about half of the book the plastic coating of the cover begins to detach. Somehow logical, if you read a book for so long and hold it in your hands, but for such a thick book one could have been chosen better material.

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The chapter allocation has simply been numbered with “Chapter 1, Chapter 2, Chapter 3, …” and so on. The Stand was also generally divided into Book 1, Book 2 and Book 3, which also makes sense for the story. The font size itself has been pleasantly chosen and has never disturbed me in Stephen King books.

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My opinion

Somehow I never thought of finishing The Stand as fast as I actually did it. Within one month, one week and one day. Awesome numbers.

Anyway, the story is developing very slowly and very accurately. It does not feel like Stephen King is rushing, and therefore takes time to capture both the side of good and evil. To be honest, he had placed more value on the side of the good than of the evil, but the good side was better anyways. Mainly because it never was about confused, crazy antagonists where you always were hoping for that they were going to get rid of each other. Also, I thought that the view of the “evil” characters were a little boring, as these parts were always slow. I also put evil under quotes, since there are not really evil characters in the book except the devil itself. All other people who were categorized as evil in The Stand have a reason why they are as they are. How many people are evil from the beginning of birth actually?

As you can see, the question is a philosophical one, and makes the basis for The Stand, where it is almost very strictly distinguished from good and evil. But in the end you notice that there is not only black and white. Likewise in this story, the question arises as to how one would act, if such a virus would break out and destroy almost the whole of mankind. How are you going to rebuild a world, which is completely collapsed? How likely is it that such a virus will ever come into our world?

It can also be said that, on the basis of these fundamental questions, Stephen King once again succeeded in creating people with character and motives which are far-fetched and untrustworthy. An important reason for me, because I continue to read his books simply by liking this aspect of Stephen King. A weakness of him, at least one I noticed, is that he does not particularly well describe women. Perhaps he has improved in his books today, and since The Stand came out in 1978, one can perhaps forgive him. But here for the first time are my points of view and why I believe that he has rather weak women characters in The Stand:

  • Frannie Goldsmith, a main character in the book, is only there to worry about two men.
  • Frannie Goldsmith has only thoughts for her baby and her domestic situation.
  • The other women ‘s characters are either raped or stand by the side of men.
  • The men in the books do the hard work and leave the women at home, so that nothing happens to them.

After 1712 pages, I pondered about the other books written by Stephen King (such as The Shining, Pet Cemetery, Carrie, Cell, Lisey’s Story, …) . More specifically, it reminded me that only Salem’s Lot and Cell had women who did not carry important roles. In the rest of the books, it is either not worth mentioning or the role of the women were memorable (see Her or Lisey’s Story). So I can say that Stephen King’s men play an important role in The Stand, but it was a particular case that the weak women’s characters are so extremely noticeable to me.

Stephen King also gave hints of his other novels by reporting about a Shining (clairvoyant ability from The Shining) or about Frannie possibly going back to Maine, perhaps to Castle Rock. A fictitious city from Kings’ novels. Although The Stand was one of Stephen King’s first books, it is amazing to see how his web of the real and yet fictional world has coalesced, adhered to, and connected in many of his novels.

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Conclusion

In conclusion, it can be said that The Stand is a very nice book to read and every Stephen King fan will probably like it. It took me a while to read such a long book, mainly because my patience only tolerates a certain number of pages, but it should not reduce the quality of the story.

That’s why The Stand by Stephen King gets 5 out of 5 stars.

xo Annina

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